Ratschläge oder Einmischen?

Jeder, der sich stolz „Mutter“ oder „Vater“ nennen darf, kennt dieses Phänomen: „Aber es ist doch viel zu kalt, zieh dem Baby lieber einen Pulli an“, „Aber du kannst doch nicht…“, „Ich würde ja an deiner Stelle“, „Du musst auf jeden Fall…“

Seit der Geburt unseres Sohnes werden wir überhäuft mit „so gut gemeinten Ratschlägen“. Jeder Mensch muss in seine Elternrolle selbst hineinfinden, genau so, wie die Omas und Opas, Große Schwestern oder gute Freunde lernen müssen, sich zurück zu halten! Nur, weil Du dein Kind anders gewickelt hast, heißt es nicht, dass wir es falsch machen! Wir machen es einfach nur anders. Wie so Einiges. Ich komme auch nicht in deine Wohnung und gehe schnurstracks in deine Küche und sage „Hör mal, so spült man aber nicht!“

Warum ich jetzt jemanden in der 2. Person angesprochen habe? Damit man sich eventuell angesprochen fühlt und mal darüber nachdenkt. Mir hängen diese Ratschläge nämlich zum Hals raus. Mittlerweile habe ich einen ganz eigenen Weg gefunden, damit umzugehen: RUHE BEWAREN! Immer freundlich und sachlich bleiben, manch Rat ist gar nicht so verkehrt. Wenn es bei Hinweisen oder netten Tipps bleibt, die man gebrauchen KANN aber nicht MUSS.  Soll oder muss man aber, kann man ruhigen Gewissens dagegen sprechen. Denn die Erziehung des Kindes liegt in den Händen der Eltern! Das sollte jedem bewusst sein oder werden.

Regenwolke

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